Steinschlagreparatur an Verbundglasscheiben - was ist erlaubt?

Diese Reparaturen sind gesetzlich zugelassen:

  • Ausserhalb des direkten Fahrer-Fernsichtfeldes (1): 29 cm breit, oben und unten begrenzt durch die Wischerblattlänge.

  • Wenn ausgehende Sprünge (2) nicht länger als 5 cm sind oder nach aussen an den Scheibenrand verlaufen. 

  • Wenn der Durchmesser des Einschlagkraters (3) nicht grösser als 5 mm ist.

  • Wenn Zwischenfolie (4) und Innenscheibe unbeschädigt sind.

Damit kann gemäß Statistik an etwa 70 Prozent aller beschädigten Windschutzscheiben die Reparatur durchgeführt werden.

Manche Firmen behaupten, dass eine Reparatur in einem Bereich von 10 cm rund um den Scheibenrand gesetzlich nicht erlaubt ist.
Das ist eine falsche Behauptung, denn damit wollen sie offensichtlich die Unzulänglichkeit ihrer Werkzeuge verschleiern.
Mit unseren Reparatursystemen können Sie auch in diesen Bereich problemlos reparieren!

Warum reparieren?


• bessere Werkstattauslastung

Wenn die Steinschlagbeschädigung bei der Auftragsannahme in der Kfz-Werkstatt festgestellt wird, sollte der Sachbearbeiter den Kunden auf die Reparaturmöglichkeit aufmerksam machen, damit der Schaden schnellstens behoben werden kann.

• Kundenbindung
Der Kunde erkennt die fachliche Kompetenz des Werkstattpersonals, ist zufrieden und fährt nicht in eine andere Werkstatt, denn er erhält den von ihm gewünschten Vollservice in der Werkstatt seines Vertrauens.

• freie Entscheidung
Sollte die Beschädigung nicht reparabel sein, so wird der dann notwendige Scheibenaustausch in einer qualifizierten Fachwerkstatt unter Verwendung von Originalteilen durchgeführt.

• keine Kosten*
Überwiegend kostenfreie Reparatur für den Autofahrer, denn meist übernimmt seine Kaskoversicherung die Reparaturkosten unter Verzicht auf die Selbstbeteiligung.
Auch entstehen dem Fahrzeughalter keine Nachteile, weil ihm sein Schadenfreiheitsrabatt erhalten bleibt.

Verkehrsblatt Nr. 4, 1986

Mit Brief und Siegel
Durch die Genehmigung der Reparaturmethode durch den Bundesminister für Verkehr (veröffentlicht im Verkehrsblatt Nr. 4 vom 06.02.1986) bestehen keine rechtlichen Bedenken. Alle technischen Prüforganisationen (TÜV, DEKRA, KÜS, GTÜ u.a.) bescheinigen nach einer fachgerechten Steinschlagreparatur das Weiterbestehen der Betriebserlaubnis.

*) Im Einzelfall mit der Versicherung klären!